E-Government ist in Hessen Chefsache
Unsere Welt ist mit Riesenschritten auf dem Weg zur Informationsgesellschaft. Mobilität und Vernetzung durchdringen Arbeits- und Privatleben eine Entwicklung, der sich die Verwaltung nicht verschließen darf. Gefordert ist ein Öffentlicher Dienst, dessen Arbeitsweise sich an den gesellschaftlichen Normen orientiert. Doch es nützt nichts, möglichst viele Verwaltungsarbeitsplätze mit einem PC auszustatten und Formulare ins Internet zu stellen, wenn die Informationen in einer klassischen Laufmappe enden. Ob die Verwaltung die Vorgaben einer Informationsgesellschaft erfüllt, hängt von anderen Kriterien ab: Sie muss ihre Arbeitsabläufe flexibel und agil gestalten. Erst wenn Behörden über Ländergrenzen hinweg zusammenarbeiten und Bürger und Unternehmen schnell eine gute Dienstleistung vom Staat erhalten, dann hat Verwaltung effizient gearbeitet.
Um diese Vision in die Tat umzusetzen und Zuständigkeitsgrenzen zu überwinden, ist politischer Wille gefragt. Dieser politische Wille muss in eine Gesamtstrategie münden, um die Informationsinseln der behördlichen IT-Landschaft zu verbinden, die sich über Jahre gebildet haben. Nicht zuletzt sind Bund, Länder und Kommunen gefordert, diesen Integrationsprozess gemeinsam voranzutreiben.
Nur durch das konsequente Umsetzen der im Regierungsprogramm 2003 2008 festgelegten Ziele konnte Hessen zum Vorreiter im E-Government werden und bis heute bleiben. Mit dieser Internetseite wollen wir Ihnen einen Überblick über die hessische E-Government-Strategie, unsere innovativen Produkte und Dienstleistungen sowie die zukünftigen Entwicklungen auf Landes- und Bundesebene geben.

Horst Westerfeld
Staatssekretär
Bevollmächtigter für E-Government und Informationstechnologie der Landesregierung