verwaltung.hessen.de - Impressionen 4. Tag
HessenmarkeHessisches Ministerium des Innern und für Sport

Der vierte Messetag steht im Zeichen der Justizverwaltung

Das Hessische Ministerium der Justiz, für Integration und Europa gestaltete das Bühnenprogramm am Freitag, den 4. März 2011, als „Tag der Justiz“. Zu Einführung in das Thema „Die Universität als Partner hessischer eJustice-Projekte –  Was können beide voneinander lernen?“ wurden einige Kooperationsaspekte vorgestellt: Von der Kooperation zwischen der hessischen IT-Justiz und der TU Darmstadt über neue Wege in der Juristenausbildung bis hin zu zum Forschungsprojekt „Gaius“ zur Justiz-Anwalt-Kommunikation. Unter dem gleichen Titel diskutierten Staatssekretär Dr. Rudolf Kriszeleit (Hessisches Ministerium der Justiz, für Integration und Europa) mit Prof. Dr. Dr. Gerrick Freiherr von Hoyningen-Huene (Vizepräsident und Geschäftsführer der EBS Wiesbaden), Prof. Dr. Fritjof Haft (EBS Wiesbaden) und Prof. Dr. Ortner (TU Darmstadt). Dabei wurde vor allem deutlich, dass moderne IT-Systeme der Unterstützung juristischer Prozesse dienen sollen, und dass daher Medienkompetenz wichtiger Teil der Juristenausbildung sein sollte.

Prof. Dr. Ortner (TU Darmstadt), Prof. Dr. Fritjof Haft (EBS Wiesbaden), Prof. Dr. Dr. Gerrick Freiherr von Hoyningen-Huene (Vizepräsident und Geschäftsführer der EBS Wiesbaden).
Prof. Dr. Ortner (TU Darmstadt), Prof. Dr. Fritjof Haft (EBS Wiesbaden), Prof. Dr. Dr. Gerrick Freiherr von Hoyningen-Huene (Vizepräsident und Geschäftsführer der EBS Wiesbaden).

Jürgen Illing, Geschäftsführer der HA Hessen Agentur GmbH, besucht den Messsestand des Hessischen Ministeriums des Innern und für Sport.
Jürgen Illing, Geschäftsführer der HA Hessen Agentur GmbH, besucht den Messsestand des Hessischen Ministeriums des Innern und für Sport.

Abteilungsleiter Dr. Köbler und Justizstaatssekretär Kriszeleit besichtigt Exponat der eJustice.
Abteilungsleiter Dr. Köbler und Justizstaatssekretär Kriszeleit besichtigt Exponat der eJustice.

Dr. Markus Unverzagt bei der Einführung zur Podiumsdiskussion „Arbeitsschutz goes E-Government“.
Dr. Markus Unverzagt bei der Einführung zur Podiumsdiskussion „Arbeitsschutz goes E-Government“.

Im Anschluss wurde in einer teils sehr unterhaltsamen Darbietung das gemeinsame Projekt  „Arbeitsschutz goes E-Government“ von Hessischem Ministerium des Innern und für Sport, Hessischem Sozialministerium und Regierungspräsidium Darmstadt vorgestellt. Nach einer filmisch unterstützten Einführung durch Dr. Markus Unverzagt (Hessisches Ministerium des Innern und für Sport)  in die Frage, wie Anträge zur Erlaubnis von Sonntagsarbeit bisher bearbeitet werden, diskutierten Regierungspräsident Johannes Baron (Regierungspräsidium Darmstadt), Friedrich Ebner (Leiter Abteilung "E-Government und Verwaltungsinformatik" im Hessischen Ministerium des Innern und für Sport), Dr. Bernhard Brückner (Stellvertretender Abteilungsleiter „Arbeitsschutz“ im Hessischen Sozialministerium) und Dr. Uwe Grüner (Dezernatsleiter im Regierungspräsidium Darmstadt,) die Vorteile des elektronischen Verfahrens.  Für Baron liegt die Notwendigkeit für E-Government darin begründet, dass allein am Regierungspräsidium Darmstadt 5000 Leistungen im direkten Kundenkontakt  angeboten werden. Für Dr. Brückner ist die Qualität der Vorgangsentwicklung ein entscheidendes Argument für das elektronische Verfahren. Dabei kann durch eine zukünftige landesweite Einführung eine Gleichbehandlung im Antragsverfahren über alle drei Regierungspräsidien sichergestellt werden. Dr. Grüner erklärte, dass die Sonntagsarbeit als Musterprozess umgesetzt wurde, weil er ein relativ einfacher Prozess ist und als Blaupause für die Umsetzung weiterer Prozesse dienen kann. Durch diese Übertragung auf andere Antragsprozesse und Vorgangsbearbeitungen werden laut Baron die Kosten pro Vorgang sinken. Damit seien die Entwicklungskosten absolut gerechtfertigt. Gleichzeitig, so ergänzte Dr. Unverzagt, eröffne der hochintegrierte Prozess den Mitarbeitern die Möglichkeit, anderen, wertschöpfenden Tätigkeiten nachzugehen. Es ginge um medienbruchfreie und schnelle Kommunikation zwischen Unternehmen und Verwaltung – auf der Optimierung des Austauschs zwischen diesen beiden liege ein Fokus im aktuellen Masterplan E-Government, so Ebner.

Die ehemalige Bundesjustizministerin Brigitte Zypries mit Ulrich Künkel, (Geschäftsführer ekom21) und CIO Horst Westerfeld am Hessenstand.
Die ehemalige Bundesjustizministerin Brigitte Zypries mit Ulrich Künkel, (Geschäftsführer ekom21) und CIO Horst Westerfeld am Hessenstand.

Die Staatssekretäre Horst Westerfeld und Heinz-Wilhelm Brockmann am Messearbeitsplatz der Lehrer- und Schülerdatenbank.
Die Staatssekretäre Horst Westerfeld und Heinz-Wilhelm Brockmann am Messearbeitsplatz der Lehrer- und Schülerdatenbank.

Staatssekretär Brockmann im Gespräch zu Kooperationen zur LUSD.
Staatssekretär Brockmann im Gespräch zu Kooperationen zur LUSD.

Nach weiteren Projektdarstellungen aus dem Bereich eJustice macht die Runde „Schulverwaltungssoftware zur Unterstützung der Bildungsverwaltung“ mit Staatssekretär Westerfeld,  Staatssekretär Brockmann (Hessisches Kultusministerium), Hofmeister (Abteilungsleiter im Niedersächsischen Kultusministerium) und Hansen (Projektleiter LUSD, Hessisches Kultusministerium) Lust auf die LUSD. Die LUSD ermögliche als zentrales System ein regelmäßiges, einfaches Controlling, Steuerung, Optimierung von Ressourcen, Prozessen und Zielen im Schulsystem und führt damit zu einer optimalen Organisation, erklärte Westerfeld zu Beginn der Runde. Brockmann bestätigte, dass die LUSD eine Serviceleistung für die Schulen biete, durch die sie zum Beispiel bei bisherigen manuellen Tätigkeiten zur Statistikerstellung entlastet werden. Die Öffentlichkeit verlange Transparenz über Mitteleinsatz und Leistungsauskünfte von Schulen. Externe Evaluation und Aufgaben zur Schulentwicklung mache es erforderlich, so Hofmeister, die Gesamtheit der Daten tagesaktuell zur Verfügung zu stellen. Das ginge nur mit einer zentralen Lösung. Hansen erklärte, dass Schulen ebenfalls Daten benötigten, um selbstständig entscheiden und agieren zu können. Die Vereinfachung der Verwaltungs-, Organisations- und Planungsaufgaben, die die LUSD mit sich bringe, führe zu einem Mehr an Zeit für pädagogische Aufgaben. 
 
Sabine Herber von CSC beweist: Zufriedene Aussteller am Messsestand.
Sabine Herber von CSC beweist: Zufriedene Aussteller am Messsestand.

Immer ein offenes Ohr und freundliche Worte hatte Elena Kutnenko für die Besucher des Hessenstandes.
Immer ein offenes Ohr und freundliche Worte hatte Elena Kutnenko für die Besucher des Hessenstandes.

Fast schon eine Institution am Messestand: Moderator Oliver Lorscheid.
Fast schon eine Institution am Messestand: Moderator Oliver Lorscheid.


Downloads zum Thema:
CeBIT-Programm_2011.pdf
Produktbroschuere_2011.pdf

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