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3. CeBIT-Tag: Gute Zwischenbilanz für die Landesexponate: Viele Besucher, viele Gespräche

Zur Halbzeit kann ein rundum positives Fazit des Messeauftritts des Landes Hessen gezogen werden. Insgesamt erfahren die Landesexponate eine überaus gute Resonanz und die Landesmitarbeiter sind mehr als zufrieden mit ihren Kontakten.

Am dritten Messetag  diskutierten unter dem Titel „Geodateninfrastrukturen – Mehrwert für Kommunen“ Landrat Reuß (Werra-Meißner-Kreis), Landrat Wilkes (Landkreis Bergstraße), Skib (Hessischer Landkreistag), Prof. Pilz (Leiter des Amts für Bodenmanagement Heppenheim) und Dr. Terlinden (Präsident des Hessischen Landesamts für Bodenmanagement und Geoinformation) die Potenziale von Geodaten. Grundsätzlich werden Geodaten in unterschiedlichen Zusammenhängen eingesetzt, wie zum Beispiel bei der Pflege von Gemeindeeigentum, zu Aufsichts- und Genehmigungszwecken etwa bei der Bauaufsicht oder im Zusammenhang mit dem Hochwasserschutz. 80 bis 90 Prozent aller Daten haben einen Ortsbezug, so dass es nicht verwundert, wenn die Nutzung mit entsprechend leistungsfähigen Systemen zunimmt. Reuß erläuterte, dass der Mehrwert der Geodaten mit dem Grad der Vernetzung und der Zunahme von Einsatzbereichen steigt. Geodaten werden zukünftig eine wesentliche Rolle dabei spielen, Wirtschafts- und Sozialräume weiterzuentwickeln. Pilz führte aus, dass die Einbindung von Geodaten-Anwendung in Arbeitsprozesse und Verwaltungshandeln dabei ein weiterer Schritt nach vorne bringen werde.  Dr. Terlinden erklärte, dass Geo-Informationen eine breite Masse an Anwendungen möglich machen würden, die durch die EU und ihre INSPIRE-Richtlinie angestoßen worden sind. Es ginge darum, Hürden für die Nutzung abzubauen und Geodaten besser und einfacher verfügbar zu machen. Dabei handele es sich um ein Netzwerkthema, denn jeder müsse etwas einbringen, bekomme dafür aber auch viel zurück. Wilkes unterstrich diesen Gedanken und ergänzte, dass das W¬issen um Geodaten weiter verbreitet werden müsse, um das riesige Potenzial zu heben.

Podiumsdiskussion „Geodateninfrastrukturen – Mehrwert für Kommunen“.
Podiumsdiskussion „Geodateninfrastrukturen – Mehrwert für Kommunen“.

Staatssekretär Horst Westerfeld und Professor Dr. Karl Heinrich Schäfer, Direktor beim Hessischen Rechnungshof sprechen über Mindestanforderungen bei IT-Projekten.
Staatssekretär Horst Westerfeld und Professor Dr. Karl Heinrich Schäfer, Direktor beim Hessischen Rechnungshof sprechen über Mindestanforderungen bei IT-Projekten.

Im anschließenden Round Table wurde vor allem der Kooperationsgedanke herausgestellt, mit dem manche Projekte in Hessen gelebt werden.  Thomas Koch (Hessisches Ministerium des Innern und für Sport), Winfried Hausmann (Regierungspräsidium Kassel), Uwe Amelungk (Finanzministerium Nordrhein-Westfalen), Thomas Brandauer (Technischer Berater des Finanzministeriums des Landes Nordrhein-Westfalen), Jürgen Theisen (Zentrale Besoldungs- und Versorgungsstelle des Landes Rheinland-Pfalz) und Andreas Michalewicz (Ministerium der Finanzen Rheinland-Pfalz) gingen der Frage nach, ob die Länderkooperation „eBeihilfe“ als Modell für E-Government-Projekte dienen kann. Die Länder Hessen, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen haben in einem gemeinsamen Projekt ihre Beihilfe-Abrechnung realisiert.

Bernd Busemann, Justizminister des Landes Niedersachsen, besichtigt zusammen mit Staatssekretär Horst Westerfeld einige Exponate der hessischen Justiz.
Bernd Busemann, Justizminister des Landes Niedersachsen, besichtigt zusammen mit Staatssekretär Horst Westerfeld einige Exponate der hessischen Justiz.

Laut Michalewicz konnten durch die gemeinsame Ausschreibung von Scanner und Software Kosten- und durch die gemeinsame Softwareentwicklung Effizienzvorteile realisiert werden. Hausmann sagte, dass die Anforderungen an die Länder vor allem bei Massenverfahren mit hoher Anforderung an Schnelligkeit ähnlich und damit für Kooperationen gut geeignet seien. Nicht nur bei der Entwicklung des technischen Verfahrens, sondern auch bei der Weiterentwicklung und Pflege wurden durch die Zusammenarbeit Kosten eingespart. Dazu hat vor allem die Nutzung des gemeinsamen Know-hows beigetragen, indem internes Personal richtig, gemeinsam und gezielt eingesetzt wurde. Koch ergänzte, dass durch die Einbindung möglich vieler Beteiligter die Wissensbasis insgesamt vergrößert wurde. Amelungk betonte, dass die Kooperation für Nordrhein-Westfalen außerordentlich erfolgreich ist: Die Bearbeitungszeit von Antragseingang bis zur Geldauszahlung konnte von 7 bis 8 Wochen auf 2 Wochen reduziert werden.


Staatssekretär Saebisch (Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung), Regierungspräsident Witteck (Gießen), Dr. Brans (Hessisches Ministerium für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz) und Dr. Terlinden (Präsident Hessisches Landesamt für Bodenmanagement und Geoinformation) diskutieren über Geodaten in 3D.
Staatssekretär Saebisch (Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung), Regierungspräsident Witteck (Gießen), Dr. Brans (Hessisches Ministerium für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz) und Dr. Terlinden (Präsident Hessisches Landesamt für Bodenmanagement und Geoinformation) diskutieren über Geodaten in 3D.

Gelöstes Gespräch am Rande: Regierungspräsident Witteck (Gießen ) mit Staatssekretär Saebisch (Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung) und Referatsleiter Matzner ((Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung).
Gelöstes Gespräch am Rande: Regierungspräsident Witteck (Gießen ) mit Staatssekretär Saebisch (Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung) und Referatsleiter Matzner ((Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung).

Live-Hacking: Die FH Frankfurt demonstriert angewandte Computersicherheit auf der Hessenbühne.
Live-Hacking: Die FH Frankfurt demonstriert angewandte Computersicherheit auf der Hessenbühne.

 


 

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